Wenn ein neues StrickFisch-Design entsteht, beginnt das selten mit einem Strickmuster.
Es beginnt mit einem Gefühl.
Und einem Garn.
Ich nehme es in meine Hände, fühle es, greife es, streiche darüber. Ich frage mich, wie es fallen wird. Unterstreicht möglicherweise ein Beilaufgarn zusätzlich seinen Charakter. Oder braucht es Farbe um zu wirken.
Aus diesen Eindrücken wächst eine Idee.
Das Muster verleiht Struktur.
Das Garn stärkt den Charakter.
Dasselbe Muster kann mit Mohair ganz anders wirken als mit einer glatten Merinowolle, einem Alpakagarn oder einer feinen Seidenmischung.
Genau deshalb beginne ich viele meiner Entwürfe nicht mit einer Musterzeichnung. Sondern mit einem Garn.
Manche Garne erzählen ihre Geschichte erstaunlich schnell.
Andere benötigen dafür Zeit.
Ich lasse das Garn erzählen.
Denn ich möchte mit einem Muster seinen Charakter unterstützen. Nicht überdecken.
Dasselbe Design.
Ein anderer Look.
Bei Celeo wird das besonders deutlich.
Das selbe Muster und dennoch verändert sich die Wirkung, wenn eine andere Faser zum Einsatz kommt.
Das Muster gibt dem Design seine Struktur.
Das Garn entscheidet über seinen Charakter.
Wenn du Lust hast, mit verschiedenen Garnen zu experimentieren, findest du in Celeo ein schönes Beispiel dafür. Du erfährst. nicht nur wie unterschiedlich ein und dasselbe Design wirken kann. Sondern hast auch die Möglichkeit gleich zwei unterschiedliche Varianten dieses Modell selber stricken.
Vielleicht begleitet dich dieser kleine Gedanke bei deinem nächsten Projekt. Vielleicht greifst du auch zuerst zum Garn und wählst erst dann ein Muster.