Yarncamp 2017 – Wo(h)llgefühl

Die ersten Novembertage dieses Jahres zeigten sich typisch grau, feucht und ungemütlich. Genau richtig um sich mit Dingen zu beschäftigen die einen glücklich machen.

Möglich war das im Haus des Buches in Frankfurt, wo am vergangenen Wochenende das diesjährige Yarncamp stattfand. Seit bereits fünf Jahren gibt es dieses beliebte Barcamp. Inzwischen braucht man etwas Glück um ein Ticket zu erhaschen. Ich hatte Erfolg und erwarb, wie im letzten Jahr, ein Ticket für den Sonntag.



Im Beitrag vom Vorjahr erfahrt Ihr worum es bei einem Barcamp geht und wie Ihr Euch diese Veranstaltung vorstellen müsst. In diesem Beitrag erzähle ich Euch, wie ich das diesjährige Yarncamp erlebt habe.

Begonnen hat es für mich bereits am Freitag Nachmittag mit dem „Einstricken“. Schon vor Beginn der offiziellen Veranstaltung gab es die Möglichkeit, in gemütlich, kleiner Runde die Nadeln zu schwingen. Dafür standen zwei Locations zur Verfügung. Zum einen Stricktease ein Geschäft in der Innenstadt von Frankfurt und das kleine Lädchen der Handfärberin Maike Schnichels alias Das Regenbogenschaf.

Dort traf ich auf eine sehr nette Frankfurter Strickrunde, sowie auf die Fotografin Maike. Sie hat über das gesamte Yarncamp Fotos von allen Aktivitäten gemacht. Ihre Bilder stehen sicher schon ganz bald zur Verfügung, sodass ich sie Euch hier verlinken kann.



Ein gemeinsames Abendessen beider Strickrunden beschloss diesen Tag. Ich bin natürlich nicht mit leeren Händen heim gekommen und dachte kurz darüber nach aus diesem zauberhaften Alpaka Garn ein StrickFisch Yarncamp-Tuch anzustricken. Leider war die Zeit zu kurz um die Stränge zu wickeln, eine Maschenprobe herzustellen und gleichzeitig ein neues Design zu versuchen. Ich bin sicher, es ergibt sich im Nachgang eine schöne Idee.


Einige Blogger Kolleginnen haben bereits von Ihren Erfahrungen am ersten Yarncamp Tag erzählt. Es sind dabei sehr schöne, lesenswerte Berichte entstanden, sodass Ihr Euch ein umfangreiches Gesamtbild der Veranstaltung machen könnt. Ich selbst hoffe sehr, vielleicht im nächsten Jahr, auch am Samstag dabei seien zu können.

Ihr findet übrigens alle Blogbeiträge und Meinungen auf der Yarncamp Facebookseite.


Gemeinsam mit Beate von Kuscheldesign ging es nun am Sonntag Morgen los. Ein riesiges Goodiebag, lässt mich zu allererst den Sponsoren Danke sagen. Es ist nämlich nicht selbstverständlich derart beschenkt zu werden.



Darin Garn von Lamana, Schachenmayr, LangYarns und Austermann, Etiketten von Dortex, ein Strickbuch von EMF, Gutscheine, Zeitschriften ect., ein Häkelset von Wollplatz.de, die zauberhaften Maschenstopperherzen von addi und vieles, vieles mehr.


Bedanken möchte ich mich aber in erster Linie bei Rebekka, Sara, Julia und Lutz, ohne die es das Yarncamp nicht gebe. Sie sind das Herz des Yarncamps und schaffen es daraus ein ganz besonderes Event zu machen.

Danke, danke, danke 🤗



Nun aber zum Sonntag

Eine Session hat mich nämlich besonders beeindruckt. Es ging dabei um das von Hand Spinnen eines Fadens mit Hilfe einer Handspindel. Es sieht so super einfach aus, erfordert aber eine Menge Übung. Bereits in Freiburg bewunderte ich wie Caroline mal ganz nebenbei einen Faden gesponnen hat. Wie das geht wollte ich unbedingt wissen.



Ich werde nicht sofort los rennen und eine Handspindel anschaffen, aber vielleicht ergibt sich irgendwann die Gelegenheit das Spinnen (von Hand 😁) einmal auszuprobieren.



Sehr interessiert hat mich außerdem das generieren von Strickmuster am Computer, wofür es ganz unterschiedliche Methoden und hilfreiche Programme gibt. Auch das Doubleface stricken steht zukünftig auf meiner Todo- Liste.

Wer gern wissen möchte welche Themen in diesem Jahr angeboten wurden, findet im Netz die Sessionpläne beider Tage.



Ich hatte mir im Vorfeld vorgenommen in diesem Jahr nicht von Session zu Session zu rennen, sondern mir Zeit für Austausch und Gespräche zu lassen. Das habe ich gemacht und so entstanden einige sehr spontane, tolle Begegnungen. Mit Kathrin von Ozeanandyarn z.b. bei der ich regelmässig vorbei schaue.

Ich erfuhr ganz nebenbei, dass die Firma wollplatz.de ein holländisches Unternehmen ist. Wusstet Ihr das in Holland viel mehr gehäkelt als gestrickt wird?



Ihr Lieben, es war auch in diesem Jahr wieder sehr, sehr schön…

…und da Strickende Wolle um sich mögen, sie gern befühlen, sich an den Farben erfreuen und immer gern in Strickprospekte schauen, zum Schluss einen wolligen Gruß von Lana Grossa.

 Vielen Dank für einen wundervollen Tag

4 thoughts on “Yarncamp 2017 – Wo(h)llgefühl

  1. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Das hört sich sehr interessant an, da möchte ich nächstes Jahr unbedingt dabei sein. Frankfurt ist ja nicht sooo weit von Karlsruhe, das muesste also machbar sein!

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