Das Mirasol-Projekt

Ich benötigte nur ein Paar neue Nadelspitzen.

Wenn ich ehrlich bin, besitze ich inzwischen viele unterschiedliche Stricknadeln. Hauptsächlich Holznadeln, denn bleib ich mag deren natürlichen Griff und die unterschiedlichen Maserungen der Hölzer. Metall- und Kunststoffnadeln finden sich in meinem Werkzeug Fundus vergleichsweise wenige. Dennoch gibt es Materialien, die sich auf Metallnadeln wesentlich flüssiger stricken lassen. Also zog ich los um die fehlende Nadelstärke zu besorgen. Ihr könnt Euch sicher denken, dass es nicht bei einem Paar Spitzen blieb. ????



Hätte ich diese Hübschen hier besser nicht in die Hand genommen, oder hätte die Wollstation gleich mit Scheuklappen betreten um nicht nach rechts und links sehen zu können.

Nun ja…, hätte, hätte….

Die Stränge durften mit und bereits am nächsten Tag folgte ich einem nächtlichen Geistesblitz. Ein passendes Projekt war somit gefunden.



Das Garn, was unfassbar weich ist, erzählt eine Geschichte, deshalb unterstütze ich das Projekt dahinter sehr gerne. Einige von Euch kennen Mirasol sicherlich schon, oder haben die Garne aus diesem Projekt bereits verarbeitet. Für mich ist es die erste Begegnung damit.

Das Mirasol-Projekt unterstützt mit einer hochwertigen Garnkollektion eine sehr alte peruanische Tradition. Die Tiere, die mit ihren Fellen den Rohstoff liefern, sind bereits seit Generationen im Hochland von Peru angesiedelt. Mit dem Verkauf der Garne werden die Gemeinden der Hirten und ihrer Familien unterstützt, damit diese alte Tradition weiterhin aufrechterhalten werden kann. Ein Teil des Erlöses wird für die Verbesserung der Bildung und einen höheren Lebensstandard der Menschen dort eingesetzt. Durch die Verkäufe des Mirasol Garnes entstand inzwischen eine Schule für die dort lebenden Mädchen und Jungen.



Sisa, dass Garnes welches ich verstricken möchte, ist zusammengesetzt aus 60% Wolle und 40% Alpaka. Seine Kettenstruktur sorgt für Elastizität und Volumen. Dabei besitzen die Stränge eine verhältnismässig hohe Lauflänge von 125 m auf 50 g, bei einer vorgeschlagenen Nadelstärke von 6 – 6,5. Insgesamt fühlt sich das Garn weich und flauschig an. Besonders schön finde ich die Farben, die in sich leicht changieren weil Schafwolle und Alpaka unterschiedlich stark die Färbung annehmen.



Ich hoffe Euch hier schon bald das Ergebnis zeigen zu können, doch bis dahin geduldet Euch bitte noch ein wenig.

Von mir gibt es

strickfreudige Grüße 

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