June Cowl – stillvoller gestrickter Kragen &. JuniperMoonFarm

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In diesem Beitrag möchte ich euch ein weiteres Mitglied der June Familie vorstellen. Mit dem June Cowl kommt ein kleines, praktisches Accessoire zum Tuch und der Stola hinzu.

Außerdem erzähle ich euch von einer mutigen Frau, die ihr Leben komplett umgekrempelt hat. Susan Gibbs, die Person hinter JuniperMoonFarm. Einem amerikanischen Garnlieferanten, bei dem es lohnt genauer hinzuschauen.

Vertrieben wird JuniperMoonFarm von der Firma Knitting Fever die ich euch im Rahmen meiner Tag der Wolle Projekte bereits vorgestellt habe.



Hintergrund

Einige Zeit nach dem Tag der Wolle erreichte mich ein Paket Garnproben. Eine Auswahl unterschiedlicher Materialien und Informationen zu den Garnen und dem Mensch hinter JuniperMoonFarm. Am Tag der Wolle ergab sich die Möglichkeit Knitting Fever kennen zu lernen. Als offizieller Großhändler hochwertiger Garn, beinhaltet das Knitting Fever Angebot die Qualitäten von JuniperMoonFarm.

Ich suchte nun ein überschaubares Projekt, welches lediglich aus einem Strang Garn gearbeitet werden kann . Der Erfolg der June Tücher und meine Liebe zu zeitlosen Strickdesigns ließ die Idee entstehen, die Serie um einen Cowl zu erweitern. Diese kleinen Halsschmeicher sind einfach praktisch. Schnell umgelegt und vielseitig. Neben der schmückenden Eigenschaft als Accessoire, eignen sie sich ebenso gut zum Rollkragen. Halten den Hals in der Erkältungszeit warm oder schützen wenn es zugig ist. Es muss nicht immer Tuch oder Schal sein.



Der Kragen

Das Strickstück wird von der Spitze in Reihen gestrickt und später in Runden weiter gearbeitet. Generell lässt sich dabei die Größe optimal anpassen. Wie erwähnt reicht für diese schmale Ausführung lediglich ein 100g Strang Garn aus. Um den Übergang von Reihen zu Runden ansehnlicher zu gestallten, überlappen die Enden beim Wechsel. So leiern die Maschen später nicht aus, wenn das Strickstück über den Kopf gezogen wird.



Die Anleitung für den June Cowl ist bei Ravelry erhältlich, oder kann direkt über den nachfolgenden Button für 2,95 Euro erworben werden.


Datenschutzhinweis / Impressum Der Verkauf erfolgt über Ravelry. Es gelten die AGB der Plattform Ravelry. Mit klicken auf buy now erkennen sie die Nutzungsbedingungen an. Sie werden zu PayPal weitergeleitet.



Das Garn

Nennt sich Stargazer. Eine Mischung aus 70% Lama und 30% Seide mit einem schönen Fall und feinem, weichen Griff. Der Faden ist gleichmäßig verzwirnt, sodass sich ein ebenmäßiges Strickbild ergibt. Der leichte Glanz lässt das Gestrickte zudem edel wirken. Mit Holznadeln ließ sich das Garn schnell und flüssig stricken.

Zu finden ist JuniperMoonFarm im gut sortierten Fachhandel, online z.B. bei Claudia Wersing, Loveknitting oder Wollzauber.

Ein zweites Garn der JuniperMoonFarm hat Bettina für den Teststrick verwendet. Aufgrund der geringeren Lauflänge sind dabei kleine Anpassungen notwendig gewesen. Moonshine ist zusammen gesetzt aus 40% Wolle / 40% Alpaka und 20% Seide. Auf dem Bildern ist der Unterschied der Garne gut zu sehen. Moonshine hat optisch einen deutlich raueren Charakter. Fühlt sich aber ebenfalls weich an. Dennoch spürt man einen Unterschied. Wer sehr empfindlich ist, sollte sich für Stargazer entscheiden.



Das Unternehmen

Von der Nachrichten Producerin zur erfolgreichen Garnproduzentin. 2003 änderte sich das Leben von Susan Gibbs. Sie gab ihren Job auf und folgte einer Berufung. Was mit vier Schafen begann, entwickelte sich zu einem Unternehmen. In den ersten Jahren zog sie mehrfach um und ergänzte die Herde um Como Schafe und Angoraziegen. 2007 gründetet Susan Gibbs die JuniperMoonFarm, sie lernte stricken und hatte die Idee Wolle mit Hilfe landwirtschaftlichen Kooperative zu verkaufen. Grob vorstellen könnt ihr euch diese wie bei einem Crowfunding Projekt. Susann Gibbs eröffnete einen Etsy-Shop, schaltete Anzeigen auf Strick-Blogs und etablierte so die erste Woll-Kooperative der USA.
Im eigenen Blog veröffentlichte sie Fotos der Tiere, und gewährte damit Einblicke in ihr Leben als Züchterin. So schuf sie eine Verbindung zu den Tieren, die eines Tages das Garn zum Stricken liefern würden. Darauf aufmerksam wurden auch die Medien und berichtete über das außergewöhnliche Projekt. Die Nachfrage stieg ebenso wie die Abonnenten ihres Blogs.

JuniperMoonFarm war damit eines der ersten Wolle produzierenden Firmen auf der Basis solidarischer Landwirtschaft in den USA. Aufgrund dieser Publicity wurde auch Knitting Fever auf JuniperMoonFarm aufmerksam. Die direkte Verbindung zu den Strickenden war einer der Gründe, warum eine Zusammenarbeit angefragt wurde. Susan Gibbs entwickelte daraufhin eine eigenen Garn Linie.

Heute ist die eigene Herde in Rente. Die Tiere leben dennoch weiterhin auf der Farm. Juniper Moon Farm verarbeitet nun sorgfältig ausgesuchte Materialien aus Peru, Argentinien, Nepal und Italien zu individuellen, hochwertigen Garnen.


Ich bedanke mich bei Knitting Fever für die zur Verfügung gestellten Garne.

Strickt ihr euch diesen Cowl so lasst es mich wissen, denn ich bin sehr gespannt auf eure Interpretation. Verlinkt euer Werk auf Facebook oder Instagram mit dem #junecowl

Viel Freude beim Stricken


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